Aufgrund einer E-Mail aus dem Familienumfeld, das mir Sorgen bereitet, schlief ich erst weit nach Mitternacht ein und wachte immer wieder grübelnd auf. Dementsprechend müde war ich heute den ganzen Tag. Nach der Mittagspause war mir dann schwummrig und ich legte mich für eine halbe Stunde in den 35 Grad heißen Wagen. Der Ventilator machte die Sache ein bisschen angenehmer und ich schlief tatsächlich schnell ein.

Auch bei Casper merkt man, dass er immer die ersten paar Tage auf der Reise zu wenig schläft. Der blöde Trichter trägt mit Sicherheit auch noch zusätzlich dazu bei, dass er nicht so viel ruht oder schläft wie es sein sollte.

Wir hoffen, dass er so langsam merkt, dass dieses Vagabundenleben noch eine Weile anhält und er sich entspannen darf.

Heute Nachmittag war er so müde, dass er dann doch zeitweise eingenickt ist.

Obwohl wir heute Morgen nach Wäsche waschen, Spaziergang, Frühstück und Gymnastik, spät gestartet sind, kamen wir gut voran.

Zeit für mehrere Pausen muss aber immer drin sein. Sie sind für uns alle drei wichtig und wir genießen sie. Ganz oft bekommen wir während unserer Pausen auch „Besuch“. Die Leute, die uns besuchen, sind immer super freundlich und interessiert.

Als wir heute Abend unseren Übernachtungsplatz – wieder mal beim Friedhof – gefunden hatten, kamen vier Erwachsene und zwei Kinder zu uns, weil sie unser Gespann entdeckt hatten.

Wir unterhielten uns eine Weile und eine der Frauen bot uns an, gerne morgen früh zum Haus der Familie zu kommen, wenn wir etwas benötigen. Ich fragte, ob wir mit dem Wasserkochen für das Kaffeewasser kommen könnten. Wenn ich das richtig verstanden habe, was sie zu ihrem Mann sagte, dann haben wir morgen früh bei der Familie, die übrigens auch ein rotes Haus hat, ein Kaffee-Date.
Bis jetzt hat übrigens noch nie jemand direkt gefragt, ob er mal in das Wageninnere schauen darf, aber wenn wir sagen, dass sie auch gerne mal einen Blick ins Innere werfen dürfen, freuen sie sich immer. Schließlich würde es mir genau so gehen – ich würde auch sehr gerne sehen, wie der Innenraum gestaltet ist und wie verschiedene Dinge gelöst wurden.

Der Ort, in dem wir heute übernachten, heißt Weisingen und liegt zwischen Günzburg und Wertingen. In dem kleinen Ort, findet gerade bei der Kirche ein Dorffest statt. Zu Fuß kann man das von unserem Schlafplatz in einer Minute erreichen. Das bedeutet, dass wir ein Gratis-Konzert bekommen, uns aber auch mit einem kühlen Feierabendgetränk versorgen konnten.

Ihr Lieben, mit Spannung haben wir die ersten Tage eurer Reise verfolgt und haben euch schon ob der größeren und kleineren Schwierigkeiten bedauert! Mittlerweile scheint ihr ins Rollen zu kommen und wir wünschen euch sehr, dass ihr auf der weiteren Reise verschont bleibt. Leider bleibt es in den nächsten Tagen unverändert heiß, aber das kennt ihr ja schon von der Frankreichreise – auch wenn nun mal genug wäre. Wir sind gespannt auf die nächsten Etappen und grüßen euch herzlich!
Schön, dass ihr unserer Einladung gefolgt seid und das gemeinsame Frühstück auf der Terrasse angenommen habt!
Wir haben die Zeit mit euch sehr genossen und fanden es schön, gemeinsam zu frühstücken und uns auszutauschen. Für eure weitere Reise wünschen wir euch alles Gute, viele schöne und unvergessliche Momente und natürlich weiterhin viele sympathische Begegnungen mit netten Menschen!
Liebe Grüße
Felix, Martina und Anton
Wir sind wieder mit dabei und verfolgen euren weg bis ins Murtal! <3 Schöne Grüße aus der Radwerkstatt Willibald in 8720 Knittelfeld (Österreich)!