In kleinen Ortschaften den Übernachtungsplatz zu suchen, hat viele Vorteile. Die Menschen sind zugänglicher, es ist ruhiger und man ist für die Gassi-Runden schneller zum Ort hinaus auf den Feldwegen.
Morgens gehe ich immer mit Casper spazieren, während Andreas sich ums Frühstück kümmert. Das heiße Wasser konnten wir heute bei der Halle holen, neben der wir übernachtet hatten. Auch die Toilette konnten wir dort morgens benutzen, weil Handwerker in der Halle zu Gange waren.
Andreas hat schon zu Beginn unserer Reise ein Knacken am linken Vorderrad bemerkt. Er vermutete, dass eine Speiche zu wenig Spannung haben könnte. Wir kauften in einem Fahrradgeschäft einen Speichennippelschlüssel, mit dem er die Spannung an der betreffenden Speiche erhöhte. Und siehe da – das Knacken ist weg!

Als es Zeit für die Mittagspause wurde, folgten wir dem Wegweiser zu einem Wanderparkplatz. Das erwies sich als eine hervorragende Idee. Dort konnten wir nämlich nicht nur zu Mittag essen, sondern auch noch einen richtig schönen Spaziergang machen.

Die Temperatur war heute angenehm. Es war nicht zu heiß und ein bisschen Wind sorgte auch dafür, dass es sehr gut auszuhalten war.


Nach 70 Kilometern war es an der Zeit , einen Platz für die Nacht zu finden. Deshalb steuerten wir die nächste kleine Ortschaften auf der Strecke an und schauten uns um. Allerdings fuhren wir weiter. Wenn wir nicht beide sagen:“ Ja, hier ist es gut. Hier bleiben wir!“, dann wird weitergesucht. Inzwischen haben wir gelernt, hier auf unser Bauchgefühl zu hören. Damit sind wir auch auf der letzten Reise gut gefahren und wir machen es weiter so.

Übernachtet wird heute beim Sportplatz in Dettingen, kurz vor Ehingen an der Donau und ca. 30 Kilometer vor Ulm an der Donau. Wenn wir morgen Ulm erreicht haben, geht es in den nächsten Tagen weiter Richtung Passau. Wahrscheinlich passt es, dass wir dort dann nochmal mit Casper zur Kontrolle zum Tierarzt gehen können.

Caspers Auge wird besser. Er kneift es schon nicht mehr so zusammen und schreit auch nicht mehr, wenn man in die Nähe des Auges kommt.

Diesen Trichter dürfen wir ihm abmachen, wenn wir ihn im Auge haben und verhindern können, dass er sich kratzt. Ansonsten bleibt das Ding dran. Wenn wir ihm den Trichter hinhalten, um ihn wieder anzuziehen, dann steckt Casper inzwischen schon selbst den Kopf durch die Öffnung.
Jetzt liegen wir schläfrig in unserer Roulotte und sind gespannt auf morgen.
Sounds like a good day for you 3. I’m eagerly following your progress on Google maps.
Wishing you all the best and continued safe travels.
Cheers,
Jon, Seline, Mylo and Coco
from a bigger red house
Hey, freut mich, dass Caspers Auge besser wird!!! Habt weiter eine schöne und gelingende Reise 🍀❣️