Problemlos auf und ab

Elisabeth und Dietmar setzten unsere kulinarische Versorgung beim Frühstück fort, so dass wir bestens gewappnet auf diese hügelige Etappe starten konnten.

Es gibt ja Leute, bei denen Etappen unter 1.000 Höhenmetern gar keine Erwähnung finden, aber wir sind höchst erfreut, was unsere Zugmaschine, der Anhänger und alle Teilnehmenden dieser Reise zusammen bis jetzt bewältigt haben.

Nach dem Frühstück und dem Spaziergang mit Casper wurde alles wieder verladen, zusammengepackt und startklar gemacht.

Elisabeth und Dietmar fuhren heute zu ihrem Haus in Beaulieu und wir werden in ein paar Tagen nachkommen.

Wir genossen es heute sehr, auf den kleinen Sträßchen unterwegs zu sein. Rechts und links des Weges tauchten immer wieder teils sehr hübsche Steinhäuschen auf.

Die Steigungen schafften unsere Motoren mit der Unterstützung unserer Beinkraft problemlos.

Während der Mittagspause wurden die Akkus wieder geladen, so dass wir die zweite Hälfte der Etapppe auch recht gelassen angehen konnten.

Die Mittagspause verbrachten wir neben einem Rathaus auf einem kleinen, eingezäunten Spielplatz mit Picknicktisch. Die Mitarbeiterin des Rathauses hat uns auf diesen Platz hingewiesen, nachdem sie unser Gespann ausreichend begutachtet hatte. Sie bedauerte es, dass die Kinder heute schulfrei hatten. Die hätten sich sicher auch sehr gefreut, unser Fahrzeug anschauen zu dürfen. Die Dame machte Fotos, die sie den Kindern zeigen möchte, wenn sie ihnen von uns und unserem Gefährt erzählt.

Sie war dann so freundlich, unser Handy, das wir für die Navigation benutzen, während der Mittagspause zu laden.

Als wir am Nachmittag beschlossen hatten, dass wir für heute weit genug gekommen sind, suchten wir einen Übernachtungsplatz. Auch heute haben wir ihn in einem kleinen Dorf gefunden. Diese sind uns zum Übernachten am liebsten. Es ist nachts schön ruhig und die Plätze sind meist sauberer als in der Stadt.

Zur Begrüßung kam gleich mal eine Katze angelaufen. Als die dann ganz frech auf meinem Sitz Platz nahm, verkündete Casper lautstark seinen Unmut.

Am besten ist es, in einem Dorf zu übernachten, das von der nächsten Stadt nicht weit weg ist. So hat man Ruhe und kann am nächsten Morgen gleich einen Lebensmittelladen für den Einkauf finden.

Jetzt faulenzen wir noch ein bisschen, genießen den Ausklang eines weiteren schönen Tages und freuen uns auf morgen.


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