Endlich waren die Temperaturen mal wieder so erträglich, dass man super schlafen konnte. Morgens hatten wir es auch gar nicht besonders eilig, weiter zu kommen. Das Meer und der Treffpunkt mit Elisabeth und Dietmar war nur 30 Kilometer entfernt. So haben wir in aller Ruhe gepackt und sind losgefahren.

Es ist unglaublich, wie vielen Menschen wir jeden Tag eine Freude machen. Einfach nur, weil wir mit einem roten Miniatur-Zirkuswagen durch die Gegend fahren. So hat sich doch die Arbeit doppelt gelohnt und nicht nur wir, sondern ganz viele Leute haben etwas davon.

Die Mittagspause verbrachten wir in einem kleinen Ort, nicht mehr weit von unserem Tagesziel entfernt.

Man musste heute nicht nach Schattenplätzen Ausschau halten. Das war sehr angenehm. Heute achteten wir nur darauf, ob man da auch mit Casper spazieren gehen kann, oder ob er da genug Ruhe bekommt – je nachdem was gerade benötigt wurde.

In Blonville-sur-Mer kamen wir am frühen Nachmittag an und natürlich schauten wir zuerst auf’s Meer, bevor wir zu Elisabeth und Dietmar auf den Campingplatz gingen.


Der Campingplatz ist leider voll mit Plastikhütten, die dicht an dicht stehen. Für „normale“ Camper gibt es nur wenige Plätze. Außerdem war der Platz ausgebucht, aber wir bekamen einen „Not-Platz“ zwischen zwei Mobil-Homes, die momentan leer stehen.

Der Platz ist auch nicht weit von Elisabeth und Dietmar entfernt.

Um die Ankunft am Meer ein bisschen zu feiern, haben wir uns beim Campingplatz-Restaurant eine Pizza geholt und sie auf der Veranda des leerstehenden Mobil-Homes gegessen.
Morgen verlassen wir das Meer schon wieder. Wir ziehen uns in die ruhigeren Gegenden Frankreichs zurück. Die nächsten zwei Wochen wollen wir damit zubringen, nach Beaulieu zu radeln, wo Elisabeth und Dietmar ihr Ferienhaus haben und wo wir auch mal zwei komplette Ruhetage einlegen wollen.
