Der Start heut Morgen war noch richtig schön. Der Spaziergang morgens hat sehr viel Spaß gemacht, das Frühstück war gut und die Akkus beim Start voll.
Wir hatten uns für die Mittagspause einen Ort ausgesucht, an dem man E-Bikes aufladen kann. Die Ladestation war bei einem Holzhandel. Wir waren kaum auf den Hof gefahren, kam schon ein Mitarbeitender nach draußen. Er brachte uns sogar eine Kabeltrommel, weil wir mit unserem Gefährt nicht nah genug an die Steckdosen heranfahren konnten.
Irgendwann kam auch ein zweiter Mitarbeiter. Er fragte uns, ob wir nicht vor ein paar Wochen auch hier durchgefahren wären. Er hätte uns nämlich gesehen. Das konnten wir bejahen. Außerdem gibt es unser Gespann in der Form ja kein zweites Mal. Er bot uns sogar noch Kaffee an, worüber wir uns sehr freuten.
Kurz nach der Mittagspause fing es dann an, unschön zu werden. Wir bemerkten einen Platten am Anhänger. Und zwar an dem Rad, an dem die Felge gerissen war.
Andreas wechselte den Schlauch, wir fuhren weiter und kamen etwa einen Kilometer weit bis zum nächsten Platten am gleichen Rad. Und nochmal einen Kilometer weiter bis zum dritten Platten an dem Rad!

Der dritte Platten war dann direkt in Aschach an der Donau. Wir waren zum Glück nicht weit von einem Fahrradgeschäft weg. Der junge Mann kam sogar zu uns, um es sich anzuschauen wo das Problem liegt. Und er stellte fest, dass die geschweißte Felge an einer weiteren Stelle gerissen ist. Er kam wieder mit einer Art Panzertape. Mehr könne er nicht tun. Eine neue Felge würde mindestens eine Woche brauchen. Auch alle Fahrradläden zwischen Aschach an der Donau und Passau, die wir erreichten, gaben uns die selbe Auskunft. Sie haben keine Felge in der Größe und der richtigen Anzahl an Speichenlöchern.
Wir schafften es zumindest wieder bis zu der Schleuse, bei der wir am Hinweg schon standen. Dort konnten wir uns unterstellen, weil es auch noch anfing zu regnen und zu gewittern.
Da stehen wir nun. Die Lösung gefällt uns gar nicht, ist aber unabdingbar. Selbst beim ADAC kamen wir nicht weiter. Fahrrädern helfen sie nur in Deutschland.
Die Lösung heißt: Abbruch. Wir versuchen, uns morgen noch bis Passau durchzuschlagen und von dort holt uns Hans mit einem Plattformanhänger ab.
Ach herrje, das ist sehr schade! Aber mit diesen Problemen wohl unvermeidbar. Ihr habt super viel geschafft, gesehen und erlebt!!!
Ach man, was für ein Ärger. Unter dem Strich habt ihr aber viel viel mehr gute Zeit gehabt, als Pech und Pannen. Kommt mit der Hilfe gut nach Hause!
Oooh nein, dass tut uns leid!!!!
Was mache ich jetzt ohne meine Frühstückslektüre😅
Spaß beiseite!
Danke 🙏 dass ihr uns auf eurer schönen, erlebnisreichen Tour mitgenommen habt. Wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße
Edy und Annette
Ihr habt sooo lange durchgehalten! Chapeau 💝