Vergangenes Wochenende haben wir den ersten Bergtest absolviert. Andreas hatte sich hierfür eine Strecke in den Schwarzwald zu den Allerheiligen-Wasserfällen ausgesucht. Bei strahlendem Sonnenschein, mit Kaffee und Kuchen im Gepäck und bestens gelaunt, genossen wir die leicht ansteigende Fahrt über Oberkirch und Oppenau ins Lierbachtal, das zu den Allerheiligen-Wasserfällen und dem Kloster Allerheiligen führt.
Was wir leider nicht bedacht hatten: Es war nicht der ideale Tag für diese Strecke, weil natürlich auch ganz viele Motorradfahrer auf die Idee gekommen waren, diesen Schwarzwald-Hotspot anzusteuern. Das gemütliche Kaffeepäuschen platze und meine gute Laune verflüchtigte sich.
Aber zumindest technisch klappte es ganz gut. Andreas musste ein bisschen die Temperatur der Motoren im Auge behalten. Zweimal legten wir einen Zwischenstopp ein, um diese ein wenig abkühlen zu lassen. Die Bremsen haben gut funktioniert und die Akkus wurden dank des Sonnenscheins auch nicht leer. Zu Hause angekommen (nach 60 Kilometern, mehr als 600 Höhenmetern und teils giftigen Steigungen über 10 % ) hatte der Akku noch – bzw. wieder – einen Stand von 60 % – dank Rekuperation und Sonne.
Dass unser Gespann trotz meiner großen Bedenken eine gewisse Bergtauglichkeit aufweist, ist für mich eines der in der Überschrift erwähnten „i-Tüpfelchen“. Denn dies war in meinem Kopf noch das größte Fragezeichen.
Das zweite „i-Tüpfelchen“ hat uns Karl-Heinz beschert. Er hat uns nämlich zwei wunderschöne Schilder mit unserem „Lebensmotto“ hergestellt, die wir jetzt stolz auf unserem Wohnwagen für alle sichtbar durch die Gegend fahren. Ich hatte unser „Logo“ vor einigen Monaten einfach auf ein Zettelchen gekritzelt. Karin (Karl-Heinz‘ Frau) musste es in mühevoller Arbeit in eine für den Laser brauchbare Datei umwandeln . Danach konnte Karl-Heinz es mit seinem Laser fertigen.

