Ein weiterer Meilenstein ist geschafft – unser Wohnwagen hat Fenster! Bevor Andreas die Ausschnitte dafür aussägte, kam von mir der gut gemeinte Rat:“ Das solltest du aber lieber dreimal ausmessen, damit das Loch auf keinen Fall zu groß wird!“ Ich erntete einen strafenden Blick, gepaart mit Augenbrauen-maximal-nach-oben-ziehen.
Ich verzog mich wieder, ließ Andreas machen, aber erinnere an dieser Stelle daran, dass Karl-Heinz das „Dachgewölbe“ zweimal lasern musste, weil Andreas sich vermessen und deshalb Karl-Heinz ein falsches Maß durchgegeben hatte…
Mein „Rat“ entpuppte sich aber sowieso als überflüssig, weil Andreas erst aus Pappe eine Schablone fertigte, damit nichts schief gehen konnte.



Die beiden Fenster hatten wir bei einem Camping-Ausrüster bestellt und sind eigentlich für Wohnmobile gedacht.


Sie erfüllen unseren Zweck aber wunderbar. Man kann sie nach außen aufklappen. Sie sind etwas getönt, haben ein Plissee als Sichtschutz und ganz wichtig – einen Schutz gegen Insekten!


Wir haben jetzt am hinteren Ende des Wagens sowie gegenüber der Tür Fenster, die wir öffnen können. Gegebenenfalls könnten wir noch hier und da Lüftungsgitter einbauen, aber das machen wir erst, wenn wir es nach ausgiebigen Test-Übernachtungen für notwendig erachten.

Als beide Fenster drin waren, hat Andreas die Stützen angebracht, damit wir mal alle drei ausprobieren konnten, wie es sich anfühlt, im Wagen zu sitzen.


Wir sind begeistert und ich glaube, Mac Gyver könnte sich von Andreas noch was abschauen!
Und zum Schluss dieses Beitrags kommt noch eine kleine Vorschau auf einen der nächsten Arbeitsgänge: