Nachdem der Unterboden, die Seitenwände, Klappen und die Tür montiert waren, hat nur noch das Dach gefehlt, um die Hülle des Wagens fertig zu stellen.
Bei uns liegt zur Zeit Schnee. Es ist absolut nicht das was wir Radelwetter nennen. Für Andreas sind das also optimale Bedingungen, das Wohnwagen-Projekt voranzutreiben:
An der Dachplatte, die vorab zurechtgesägt worden war, hat Andreas mit einer Schablone die Punkte gesetzt, an der er sie im Anschluss an der Dachkonstruktion festschrauben wollte.

Die Platte wurde in der Mitte mit ein paar Schrauben fixiert. Damit das Ganze eine stabilere Verbindung erhält, kam auf die Unterkonstruktion Leim. Die Platte wurde dann nach unten gebogen und an den Markierungspunkten festgeschraubt.



Voilà! Das sieht doch schon richtig super aus. Hinten wird demnächst noch ein Fenster eingebaut, das man aufklappen kann. Und ein für mich besonders wichtiges Feature: mit Fliegengitter!
Auch die Wand gegenüber der Eingangstür bekommt ein Fenster, das man öffnen kann. Die Tür erhält lediglich ein kleines „Guck-Fenster“, welches man jedoch nicht öffnen kann.
Überhaupt sind noch unzählige Dinge zu tun, die man nicht mehr so direkt sieht, aber die nun mal sein müssen. Aber die Außenhülle ist komplett und man kann jetzt richtig gut erkennen, welche Formen und Ausmaße das Projekt angenommen hat.

Sobald die Straßen vom Schnee befreit und trocken sind, muss eine kleine Probe-Runde durch das Dorf gedreht werden. Wir wollen unbedingt wissen, wie es sich anfühlt, mit dem Wagen im Schlepptau zu fahren.
Ich hatte mich ja lange und heftig gegen Elektro-Unterstützung gewehrt. Inzwischen habe ich allerdings einsehen müssen, dass dieses Gespann ohne Elektro-Unterstützung praktisch nicht fahrbar ist.

Andreas hat ringsum an den Dachüberständen eine zweite Sperrholzschicht angebracht; und zwar von unten, damit die glatte Dachfläche bestehen bleibt und das Regenwasser besser ablaufen kann (wobei wir ja eigentlich Schönwetter-Reisende sind).




Andreas hat von Karl-Heinz zum Geburtstag eine ganze Menge Klemmzwingen bekommen. Wahrscheinlich hatte er da so eine Vorahnung, dass die schon sehr bald sehr nützlich sein werden…
Als nächste Schritte möchte Andreas die Fenster einbauen. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass die Seitenklappen eine Arretierung bekommen, wenn sie ausgeklappt sind. An der Tür fehlt noch eine Verriegelung und das „Guck-Fensterchen“ und der Innenausbau fehlt ja noch fast komplett.
Auf der To-do-Liste steht außerdem: Bremsen, Solardach, Außenanstrich, Beleuchtung, Reflektoren, Design-Elemente etc.
Es tut sich noch Einiges, bis wir mit unserem Gespann auf die erste Reise starten können.